Energiewende bitte!

Geschichtlich analysiert ist das – heute bereits im deutschen Sprachgebrauch tief verankerte – Wort „Energiewende“ relativ neu, das Karlsruher Öko-Institut benutzte es im Jahr 1988 zum ersten Mal. Da der Begriff inzwischen sehr gerne gebraucht wird, gibt es in der alltäglichen Anwendung unterschiedliche Bedeutungsschattierungen. In der ursprünglichsten Version meinte das Öko-Institut die Änderung des herrschenden Paradigmas in der : Weg von den traditionellen Techniken hin zu den regenerativen Energien. Inzwischen werden aber nicht selten auch ein höherer Wirkungsgrad und Energiesparen ganz allgemein unter der Bezeichnung Energiewende zusammengefasst. Im Regelfall werden Erdwärme, Biomasse, Abwärme, Sonne, Windenergie, Gezeiten/Wellen als die grundlegensten Aspekte der Energiewende bezeichnet.

Was sind aber die grundlegendsten Argumente für die Energiewende?

Die Verlangsamung des Treibhauseffekts
Die höhere Unabhängigkeit von den ölfördernden Staaten in deren Händen die meisten Röhölreserven konzentriert sind.
Die Förderung von Mineralöl oder Erdgas wird ständig teurer, es muss ständig tiefer gebohrt werden
Die immer geringer werdenden fossilen Ressourcen und die zum Ende kommenden Uranvorräte
Die immer größere Zurückweisung der traditionellen Formen der Energiegewinnnung durch die Bürger.

Allerdings: Ohne Änderungen in der Politik wird auch die Energiewende auf keinen Fall erfolgen. Ideen zur Korrektur gibt es – je nach Weltanschauung – viele, welches Modell sich in absehbarer Zeit aber wirklich etablieren wird, ist derzeit noch vollkommen offen. Eine Sache ist aber schon momentan klar: Sämtliche Modelle verwenden die modernsten Arten der und gehen davon aus, dass sich im Übrigen auch der Markt für Energien rigoros ändert Andere Themen sind dagegen jetzt noch offen: So stehen sich derzeitig z. B. die alte (zentralistisch organisierte) Form der Energieproduktion (Paradebeispiel: Das Projekt Desertec) und innovative (dezentrale) Arten der Erzeugung der Energie (Beispiel: intelligente Stromzähler, Solarenergie vom eigenen Hausdach…) noch feindlich gegenüber. Wie die Energieversorgung der Zukunft im Grunde aussehen wird, ist gegenwärtig selbstverständlich noch ziemlich offen. Die wichtigsten Faktoren, die natürlicher Weise jedes Zukunftsszenario gestalten werden, kennen wir aber dennoch schon heute. Die Verwendung der jeweils neuesten Techniken ist eines davon. Dies betrifft insbesondere diese Aspekte: Erzeugung der Energien, Energietransport. Weiterhin sollte die universitäre Forschung intensiver gestaltet werden und es muss eine überarbeitete Generation von Produkten geschaffen werden, die ausgeprägt sparsamer im Verbrauch ist. Und auch die Stromnetze der Zukunft werden wahrscheinlich ziemlich anders aussehen müssen, als die aktuellen (Aktuelles Thema: intelligente Stromzähler!). Im Großen und Ganzen gibt es zwei Faktoren, die die Energetische Wende steuern können: die Politik und die Wissenschaft. Da unsere aktuellen Verfahren bei Verbrauch, Erzeugung der Energie auf keinen Fall ausreichen um das gesteckte Ziel zu erreichen. Und die Politik muss erst die Rahmenbedingungen ermöglichen unter denen die Forschung gezielt arbeiten kann, die Kraftwerke gewinnbringend wirtschaften können usw. Und erst die Politik schafft die korrekten Rahmenbedingungen. Ferner muss auch in im gesamten Staat der Wille vorhanden sein die jetzige Sachlage rigoros abzuändern.

Betrachtet man weltweit alle Staaten, dann haben derzeit wohl Japan und Deutschland die Nase vorne, wenn es um die erneuerbaren Energien geht. In Deutschland ist die Anti-Atomkraftbewegung seit Jahrzehnten äußerst aktiv und in Japan ist man seit Fukushima sehr sensibilisiert. Beide Staaten verfügen über genügendInfrastruktur, Know-How, Forschungseinrichtungen um das Projekt „Energiewende“ zu realisieren und beide Staaten sind in Technik und Wirtschaft führend. Doch diese beiden sind mit Sicherheit nicht die einzigen, die an der Energiewende arbeiten. Selbst in den Reihen der Erdölproduzenten ist man auf den Geschmack gekommen und das Emirat Abu Dabi hat erst neulich mit Masdar City die erste emissionsfreie Stadt der erstaunten Weltöffentlichkeit präsentiert.
Weitere Infos: Brennstoffzelle

Kein Leben ohne Wasser

Ohne Wasser, das aus der chemischen Verbindung der Elemente Sauerstoff (O2) und Wasserstoff (H) besteht, kann nichts wachsen und kein Leben entstehen. Die Erdoberfläche ist zu 73 % von Wassser bedeckt. Davon macht der Anteil an Süsswasser-Reserven nur 2,53% aus. Schon vor langer Zeit wussten Philosophen um die Wichtigkeit des Wassers und zählten es deswegen zu den 4 Urelementen.

Für die Menschen spielt Wassser eine besondere Rolle. Denn er verwendet es nicht nur als Getränk beziehungsweise zum Reinigen des Körpers, sondern zusätzlich zur Energieerzeugung. Der menschliche Körper besteht zudem zu ca. 74 Prozent aus der chemischen Verbindung, die als einzige in allen drei Aggregatzuständen vorkommt. Wenn es dem Menschen an Wasser mangelt, führt dies zu Problemen mit der Gesundheit, da die Körper-Funktionen und sein Stoffwechsel darauf angewiesen sind. So kann Wassermangel Schwindel, Durchblutungsstörungen und Erbrechen mit sich bringen. Trinkt man drei bis vier Tage nichts, tritt der Exitus ein. Der tägliche Mindestbedarf an Wasser liegt bei 2 Litern.

Durch energetische Behandlungen kann auch eine besondere Form des Wassers, belebtes Wasser entstehen. Dieses findet hauptsächlich in der Esoterik-Szene Anwendung und soll sich angeblich heilend auf die Gesundheit auswirken.

Geschätzt und gefürchtet: Wasser versorgt den Menschen zudem mit Nahrung, wie Fische oder Algen. Doch es kann auch Gefahren mit sich bringen. So fürchteten Bauern schon immer ausbleibende Regenfälle oder ein Zuviel durch Überschwemmungen. Auch die faire Aufteilung der Ressource war schon immer Mittelpunkt von Konflikten.

Nur 0,3 der globalen Wasservorräte eignen sich als Trinkwasser. Das wollen große Unternehmen nutzen und fordern deshalb seine Privatisierung. Doch der Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitärer Grundversorgung wurde 2010 als Menschenrecht erklärt. Ein bedeutsamer Schritt, denn fast 50% der Menschheit hat keinen Zugang zu sanitären Einrichtungen und 25% mangelt es an Möglichkeiten für einem Zugang zu sauberem Trinkwasser.

Doch auch in der religösen Welt kommt dem Wasser eine wichtige Rolle zu und tritt in unterschiedlichen reinigenden Ritualen bei Christen, im Islam oder im Hinduismus sowie im Buddhismus auf.

Sind Coaches eigentlich nicht auch Therapeuten?

Die Abgrenzung zwischen Coach und Therapeut:
Eine Tendenz, der in Amerika bereits lange zu bemerken ist, findet gegenwärtig mehr und mehr Anhänger in Europa: Coaches müssen dort in die Bresche springen wo die Personen nicht mehr alleine weiterkommen. Was dies genau bedeutet, versucht die folgende Textpassage zu ergründen:

Coaching bemüht sich die Verbesserung und Steigerung der berufsbezogenen Leistung zu erreichen und dient der eigenen Entstehung individueller Möglichkeiten im Beruf. So sagt es die die allgemein verfügbare Definition des Wortes. Die Erklärung ist zu trocken? Kein Thema: In der Praxis meint sie folgendes:Ein Coach bemüht sich die Ratsuchenden in ein von ihm gesteuertes Verfahren zu dirigieren, in dem Themengebiete wie „Führung“, „emotionale Entlastung“, „Konfliktkultur“ „Innovationskraft etc.“ untersucht werden. Dabei werden die grundlegenden Verhaltensmusterr der Klienten präzise angesehen.

Die Qualität eines Beraters misst sich daran ob er es schafft die gesamte Persönlichkeit der Kunden in dieses Verfahren einzubringen. Am Schluss des Prozesses besitzt der Ratsuchende über eine merklich differenziertere Streuung von Verhaltensmustern und kann Fortschritte umfassender einschätzen. Häufig suchen Führungspersönlichkeiten die Beratung von Coaches auf um dadurch neue Perspektiven in Beruf oder Charakter zu beherrschen.

Seit den 90ern haben mehr und mehr auch Privatmenschen Ratgeber konsultiert um ihre Themen zu durchsprechen. Dies ist aber seit vielen Jahren ein Areal auf dem bislang eher Psychotherapeuten tätig waren. Klassische Aufgaben von Coaches für Privatpersonen sind: Probleme in der Partnerschaft, Prüfungsvorbereitungen und die Bewältigung von Schockerlebnissen. Anders als für Psychoanalytiker sind Coaches aber in ihrer Berufsausübung hingegen kaum an offizielle Vorschriften abhängig. Verständlicher Weise drängen aus diesem Grund vor allem die Therapeuten auf eindeutige Trennung zwischen Psychoanalyse und „Professioneller Beratung“. Denn dass das Beraten – gleich ob es sich um Coachings für Privatpersonen oder Manager handelt – finanziell außerordentlich einträglich ist, ist nicht geheim.

Die Entstehung des WWWs

Es gab Zeiten, da war alles ein bisschen schwieriger. Früher musste man noch per Hand seine Korrespondenz erledigen. Anschliessend, als die Schreibmaschine auf den Markt kam und diese zum Massenprodukt wurde, fiel wenigstens das zeitraubende Schreiben per Hand weg. Auch der anschliessende Weg zur Post war ziemlich zeitintensiv. Danach wartete man oft lange auf ein Antwortschreiben. Einen telefonischen Kontakt herzustellen, war damals noch sehr teuer. Gerade Gespräche in andere Länder waren mit sehr hohen Tarifen bedeckt. Als dann die Fax-Geräte auf den Markt gebracht wurden, war dies zwar eine Hilfe bei vielen Schreiben, nur musste das Gegenüber auch immer ein Fax haben. Mit den tragbaren Autotelefonen und Handys kam dann schliesslich die gewünschte Mobilität. Was früher nur aus Sciencefiction-Movies bekannt war, wurde plötzlich zu einem Massenprodukt, das aber erst spät für die breite Masse bezahlbar war.

Im Grunde verdankt man die Entstehung des Internets der Erfindung des Computers. Waren die ersten Computer noch gross wie eine Wohnung, nicht besonders schnell und nicht sehr leistungsstark, ging die Entwicklung zu den heute erhältlichen Geräten doch sehr schnell. Inzwischen ist ein Computer nicht mehr so teuer und auch einfach zu transportieren. Parallel zur Entwicklung dieser Geräte überlegte man sich, wie es realisierbar wäre, diese weltumspannend zu vernetzen. Im Sommer 1960 gelang es an der USA- Universität Washington und der Uni in Chicago erstmals, die Kommunikation von Computer zu PC möglich zu machen. Das Militär interessierte sich für diese neue Kommunikationsmöglichkeit und liess erstmals nach Aufbau eines eigenen Netzwerkes diese über Webserver kommunizieren. Dieses war die Geburtsstunde der Server und des Internets.

Server im Allgemeinen sind Rechner oder Programme, die mit anderen Rechnern oder Programmen kommunizieren. Die Computer, auf denen die ersten Server programmiert worden sind, wurden Host genannt. Andere Rechner, die ans Netzwerk angeschlossen waren, konnten so auf bestimmte Dienstleitungen des Hosts zugreifen. Das heutige WWW arbeitet auch mit Servern, die eine globale Kommunikation gewährleisten. Die meisten Server leisten sehr viel mehr, als herkömmliche Rechner. Kommunikation über das Web wäre also ohne die Server unmöglich. Bereiche, in denen Server-Client Kommunikationswege eingesetzt werden sind die folgenden:

Datenbanken von Spitälern und anderen Gesundheitseinrichtungen
Überwachung von Handynetzwerken
Steuerungen von Wasserpumpen
Für MP3 Download Download von Klingeltönen

Aber wohin führt die Geschichte des Internets noch, denn sie ist noch lange nicht abgeschlossen. Immer mehr neue Technologien und Erfindungen sorgen dafür, dass die Anwendungen und Möglichkeiten der webbasierten Kommunikation immer interessanter und vielfältiger werden. Das Datenaufkommen wird immer grösser und muss folglich auch schneller verarbeitet werden können. Es gibt einige Optionen, die zu Beginn des Webs noch unvorstellbar erschienen: Videos werden direkt vom Bildschirm abgefilmt, Telefonieren ist über das Internet möglich und selbst ganze Kinofilme können heute über das Web geschaut werden.

Auch in der Berufswelt sind Rechner und das Web von enormer Bedeutung. Kein Freiberufler, keine Behörde, Arbeitsämter, Krankenhäuser, Ministerien, Fabriken und Kraftwerke kommen inzwischen ohne PC, das Internet und die damit verbundenen Kommunikationsmöglichkeiten aus.